Prof. Dr.-Ing. Kai Lucks
Kai Lucks, war 2002 Gründer und bis 2024 Vorsitzender des Bundesverbandes Mergers & Acquisitions sowie 2002 Gründer des Arbeitskreises Mergers & Acquisitions der Schmalenbach-Gesellschaft.
Er hat 35 Jahre bei Siemens und seinen Joint Ventures im Medizin- und Energieerzeugungsbereich gearbeitet, zuletzt in der Siemens-Zentrale als weltweit Verantwortlicher für Kooperationen und Strategieprojekte des Konzerns und seiner Geschäftsbereiche. Er verantwortete dort Aufbau und Leitung des Centers of Competence für M&A-Integration. Als weltweit verantwortlicher Head of M&A-Integration leitete er zahlreiche Großprojekte und war so am Umbau von 1.500 Geschäften des Konzerns beteiligt.
Er studierte Bauwesen an der TU München, wo er auch über Brückenbau promovierte. Er arbeitete im Hochbau mit Spezialisierung auf hochinstallierte Bauten (v.a. Universitätskliniken und medizinische Fakultäten), im Wasser- und Tiefbau sowie für Städtebau und im Schienenverkehr.
Das Bayerische Wissenschaftsministerium verlieh ihm eine Honorarprofessur für Mergers & Acquisitions. Er hielt Lehraufträge an der University of Applied Sciences Ingolstadt, am Jur. Grad. der Universität Münster und an der ESMT European School of Management and Technology.
Das von ihm gegründete MMI Merger Management Institut fungierte als Think Tank des Bundesverbandes Mergers & Acquisitions und verantwortete zahlreiche Neuentwicklungen im Bereich organischen und anorganischen Unternehmens-Umbaus. Daraus gingen Veröffentlichungen hervor, etwa das Standardwerk „Internationale Mergers & Acquisitions – der Prozessorientierte Ansatz (Springer -Verlag, gemeinsam mit Reinhard Meckl), „M&A in China – Praxisberichte und Perspektiven“ (Frankfurter Allgemeine Buch, 2006), „Transatlantic Mergers & Acquisitions“ (Wiley, 2005) sowie zahlreiche Buchbeiträge. Daneben fungiert das Merger Management Institut als Beratungspraxis für Unternehmensumbau.
Ein Forschungsschwerpunkt des Autors liegt bei der Digitalisierung. In dieses Feld gehören seine Bücher „Praxishandbuch Industrie 4.0“ (Schäffer-Poeschel, 2017) und „Der Wettlauf um die Digitalisierung“ (Schäffer-Poeschel, 2020) sowie Forschungsberichte, etwa in der US‑Wissenschaftszeitschrift SCI.
Lucks ist Ehrenmitglied der US-amerikanischen Mergers & Acquisitions Association (AM&AA) und der Chinese M&A Association (CMA), war Mitglied im Vorstand der Kerntechnischen Gesellschaft, Ehrenmitglied beim Verband Deutscher Tonmeister und Mitglied der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Er hat zahlreiche Buchbeiträge und Fachartikel verfasst, unter anderem im Kreis der Denker der Wirtschaft.
Kai Lucks ist mit der Theologin und Romanistin Martina Lucks verheiratet, hat drei Söhne und fünf Enkel. Er engagiert sich für internationale Zusammenarbeit, besonders mit den USA und Lateinamerika, mit China, Japan und mit dem weiteren asiatischen Raum sowie mit dem Nahen und Mittleren Osten sowie Afrika, wo er überall durch seine Projekte und Netzwerke verankert ist.
